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Style guide

Dein Business-Shooting im Studio
Empfehlungen für Outfit, Auftreten und Vorbereitung.

Outfit-Tipps fürs Business-Shooting

Ein gutes Business-Portrait ist mehr als ein Foto – es ist Teil deiner Marke. Es transportiert Kompetenz, Persönlichkeit und Vertrauen in Sekunden, noch bevor das erste Wort gesprochen wurde. Damit deine Bilder genau das ausstrahlen, was du professionell vermitteln möchtest, habe ich auf den folgenden Seiten die wichtigsten Empfehlungen zusammengestellt.

Vor dem Shooting

Bevor wir uns Outfits ansehen, lohnt sich ein kurzer Schritt zurück: Wofür werden die Bilder eingesetzt?

Diese Frage bestimmt am Ende sehr viel – von der Bildsprache über das Outfit bis hin zur Anzahl der Looks.

Verwendungszweck klären

  • LinkedIn / XING / Profilbild: klassischer Headshot, klare Bildsprache, neutraler Hintergrund.
  • Website / „Über uns“: mehrere Bildausschnitte, Halbportrait, ggf. Hände dabei.
  • Pressefotos: Hoch- und Querformat, freigestellt-fähig, Platz für Schrift einplanen.
  • Personal Branding / Social Media: mehr Persönlichkeit, Lifestyle-Anteil, mehrere Looks.
  • Bewerbungsfoto: ruhig, freundlich, klassisch – ohne Ablenkung.

Looks pro Termin

Für klassische Headshots reicht 1 Outfit. Für Personal-Branding-Shootings empfehle ich 2–3 Looks – jeweils mit kleinen Variationen (Sakko an/aus, Brille auf/ab, Krawatte/offener Kragen). So entsteht eine Bibliothek, aus der du monatelang schöpfen kannst.

Man bekommt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.

Outfit & Farben

Empfehlung Outfit

  • Gut sitzende Schnitte sind wichtiger als die Marke – nichts spannt, nichts schlackert.
  • Hemden und Blusen idealerweise frisch gebügelt oder direkt aus der Reinigung.
  • Sakko als Layer macht jedes Bild eine Stufe formaler – gerne mit einem zweiten Look ohne.
  • Schuhe nur mitbringen, wenn Ganzkörperaufnahmen geplant sind – sonst gerne auch nur strumpfsockig im Studio.
  • Frauen: Bluse oder Strick mit klarem Ausschnitt, gerne mit Blazer; Männer: Hemd mit/ohne Krawatte, Polo nur bei legerer Branche.

Farbempfehlung

Im Business-Kontext wirken ruhige, klare Töne am besten. Sie unterstreichen Kompetenz und schmeicheln dem Hautton, ohne abzulenken.

Klassisch & seriös

Farbpalette mit sechs Farbtönen von Off-White bis Bordeaux
Die sicherste Wahl für Headshots, Bewerbung und Pressefotos.

Warm & Nahbar

Farbpalette mit fünf Erdtönen: Creme, Beige, Camel, Mocca, Olive

Empfehlenswert für Personal Branding, Coaching, Beratung – wirken offen und vertraut.

Hinweis zur Markenfarbe

Wenn du eine ausgeprägte Corporate Identity hast, kann ein Outfit-Detail (Krawatte, Schal, Bluse, Einstecktuch) bewusst in der Markenfarbe gewählt werden. So entsteht ein subtiler, aber eindeutiger Wiedererkennungswert über alle Bilder hinweg.

Was du vermeiden solltest

Lieber nicht

Warum

Hemden mit feinen Streifen oder kleinen Karos

Können flimmern (Moiré-Effekt).

Knallige Farben oder leuchtende Krawatten 

Strahlen auf das Gesicht ab und wirken unruhig.

Logos, Slogans oder große Prints 

Lenken vom Gesicht ab und datieren das Bild.

Schlecht sitzende Sakkos und Hemden 

Falten an Schultern und Rücken sind im Bild sehr
sichtbar.

Viel auffälliger Schmuck 

Lenkt von Gesicht und Aussage ab.

Zu starkes Make-up oder frischer Bartwuchs 

Wirkt vor der Kamera schnell verändernd.

Brille mit alten Schmierern oder reflektierenden
Gläsern

Reflexionen sind nachträglich nur schwer korrigierbar.

Accessoires & Details

Im Business-Bereich erzählen kleine Details viel: Sie zeigen Sorgfalt, Statur und Selbstverständnis. Weniger ist meist mehr.

  • Hochwertige Uhr, dezent eingesetzt – ein klassisches Statement.
  • Brille bitte vorab gründlich reinigen; gerne Reservebrille mitbringen.
  • Krawatte / Einstecktuch als Akzent – passend zur Branche.
  • Schmuck minimal: Trauring, dezente Ohrringe, eine ruhige Kette.
  • Hände & Nägel: bei Halbportraits oft sichtbar – kurz prüfen.
  • Frisur: am Tag selbst frisch gestylt; Bart sauber konturiert.

Vorbereitung & Tipps

Mit ein paar gezielten Vorbereitungen wird der Termin entspannt und effizient – und du kannst dich voll auf deine Bildsprache konzentrieren.

Am Tag davor

  • Frischer Haarschnitt idealerweise 3–5 Tage vor dem Termin.
  • Outfits prüfen: Sitz, Knitter, Flecken, Fussel – am besten am Vortag.
  • Notizen machen: Welche Eigenschaften sollen die Bilder vermitteln?
  • Inspirationsbilder sammeln (Pinterest, LinkedIn- Profile, Branchenkollegen) – ich sichte sie gerne mit.

Am Tag selbst

  • Ausreichend Schlaf und genügend Wasser – sichtbar im Bild.
  • Make-up etwas kräftiger als gewohnt; Mattierpuder mitbringen.
  • Outfits auf Bügeln transportieren, idealerweise im Auto.
  • Pufferzeit einplanen – ohne Stress ankommen.
  • Persönliche Gegenstände mitbringen, die zur Marke passen (Buch, Notizbuch, Stift).

Mini-Checkliste

  • Verwendungszweck der Bilder geklärt
  • Outfit 1 ausgewählt und gebügelt
  •  Outfit 2 (optional) ausgewählt und gebügelt
  • Schmuck & Accessoires eingepackt
  • Brille geputzt (falls relevant)
  • Frisur & Bart frisch
  • Inspirationsbilder gesammelt
  • Pünktlich ankommen mit Puffer

Fragen zu Outfits, Verwendungszweck oder Ablauf? Sprich mich gerne an – ich berate dich gerne im Vorfeld, auf Wunsch auch mit individuellem Moodboard.